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Agrarpolitik

Landwirte nicht im Regen stehen lassen

Zu den heutigen Protesten von Landwirt*innen in Berlin gegen die Agrarpolitik der Bundesregierung, erklärt der agrarpolitische Sprecher Thomas Domres:

In der Landwirtschaft muss sich etwas ändern, ein „weiter so“ ist keine Option. Die schlechte Situation in der Landwirtschaft ist nicht schuld der Landwirt*innen, sondern Folge einer verfehlten Agrarpolitik. Änderungen können deshalb nicht einseitig zu Lasten der Landwirtschaft gehen. Wir brauchen den Dialog mit den Bauern über die Frage, welche Landwirtschaft wir wollen. Arbeit und Einkommen im ländlichen Raum muss gesichert werden.

Kosten für die Lösung von Problemen dürften nicht allein bei den Agrarbetrieben abgeladen werden. Höhere, notwendige Standards, die von der Gesellschafft gewollt und gefordert werden, um mehr für Biodiversität, Gewässer-, Natur- und Tierschutz zu erreichen, müssen für die Betriebe leistbar sein.

Dafür sind die richtigen Anreize notwendig: Regional verwurzelte und umweltverträgliche Landwirtschaft mit sozial gut abgesicherten Arbeitsplätzen sind zu honorieren und müssen sich wirtschaftlich lohnen. Von den Verkaufserlösen muss mehr beim Produzenten verbleiben und weniger bei den Einzelhandelsunternehmen, die derzeit die Preise nach Belieben diktieren können.


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