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Kita-Politik

Landeselternbeirat für Kinderbetreuung besucht Fraktion

Angesichts des Koalitionsvertrages von SPD, CDU und Grünen hatte der Landeselternbeirat für Kinderbetreuung festgestellt, dass durch die Kenia-Koalition "die frühkindliche Bildung als nachrangiges Thema" eingeordnet worden ist. Dies sei eine „rückwärtsgewandten Politik“. Um die Verbesserung der Kitas auch künftig zu gestalten und sich über die politischen Schwerpunkte der nächsten Legislatur auszutauschen, trafen sich Vertreter der brandenburgischen Linksfraktion und des Landeselternbeirates am 26. November zu einer Beratung im Landtag. Beide Seiten bekräftigten, dass die vollständige Beitragsfreiheit für Eltern, die Entwicklung der Qualität in den Kitas, die Sicherung des Nachwuchses an Kita-Erzieher*innen, eine vergütete Ausbildung für alle Erzieher*innen sowie die Festlegung klarer finanzieller Regelungen und bedarfsgerechter Öffnungszeiten im Kita-Gesetz Priorität genießen.

Nach Ansicht des Landeselternbeirats müssen Mindeststandards in den Kitas genauer abgefragt und tatsächliche Bedarfe festgestellt werden. Die Fraktionsvorsitzende Kathrin Dannenberg erklärte, den „Frust vieler Eltern“ zu verstehen: „Die Kitabeitragsfreiheit muss jetzt kommen, sie darf nicht auf den St. Nimmerleinstag verschoben werden.“

Im Zuge der Diskussion wurde deutlich, dass die Mitwirkungsmöglichkeiten der Eltern bei der Novellierung des Kita-Gesetzes genauer und umfassender geregelt werden müssen. Beide Seiten forderten, die Elternmitwirkung in den Kitaausschüssen zu stärken. Voraussetzung ist, dass die Eltern über ihre Rechte genau Bescheid wissen. Hierzu soll es gemeinsame Initiativen geben.


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