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Bettina Fortunato eröffnet den Empfang

Feminismus

Kultur & Kritik: Frauentags-Empfang im Thalia

Marlen Block (li.) im Gespräch
Bettina Fortunato (re.) empfängt die Gäste
Die Potsdamer Abgeordnete Isabelle Vandre
Sorgt für Stimmung im Saal: Beate Wein
Blumen für die Künstlerin

"Gehen oder bleiben?" – dieses Motto der Brandenburgischen Frauenwoche 2022 hat durch den Krieg in der Ukraine noch mal eine ganz andere Bedeutung bekommen. Zigtausende Frauen sind mit ihren Kindern auf der Flucht vor Putins Panzern und suchen Schutz auch in Brandenburg. Darauf wies unsere frauenpolitische Sprecherin Bettina Fortunato gleich zu Beginn unseres Empfangs am 8. März im Thalia-Kino in Potsdam hin.

Auch in anderen Feldern sei es um die Gleichberechtigung noch längst nicht so gut bestellt, wie es oberflächlich betrachtet den Anschein hat: "Die Gleichstellung der Frau in der Gesellschaft ist nur scheinbar zu großen Teilen vollzogen, in zahlreichen Bereichen des Zusammenlebens sind die Stufen noch immer unterschiedlich hoch", kritisierte Fortunato. Feministische Arbeit sei daher nach wie vor wichtig und vielfältig und oft an Stellen nötig, an denen man es heutzutage auf den ersten Blick gar nicht mehr vermuten würde. Gerade diese Bereiche gelte es ins Licht zu holen und politisch zu stärken.

Unterstrichen wurde diese Analyse durch den Film "Die Unbeugsamen", den wir im Thalia zeigten – eine beeindruckende Dokumentation über den Kampf von Politikerinnen in der Bonner Republik, von den Anfängen politischer Emanzipation in den 50er-Jahren bis zur Kanzlerschaft Angela Merkels im 21. Jahrhundert. Ein spannendes und unterhaltsames Stück Zeitgeschichte, dass das Publikum aber nicht nur fesselte, sondern auch nachdenklich stimmte. Denn noch immer müssen Frauen um ihren Anteil an der politischen Macht kämpfen, während sie Männern wie selbstverständlich anvertraut wird.

Doch bei einem Empfang kann es selbstverständlich nicht nur bei den ernsten Themen bleiben: Es gab auch Sekt und Saft, es gab launige lila Stofftaschen ("Lass Dich nicht ausbeuteln!") und es gab ein kleines Konzert der Musikerin Beate Wein, die trotz angeschlagener Stimme den Saal mit ihren Liedern zum Mitsingen und applaudieren brachte.

Am Ende gab es Blumen für die Sängerin, ein zufriedenes Publikum und eine gutgelaunte Bettina Fortunato, die den Anwesenden zum Abschied eine Einladung zurief: "Nächstes Jahr wieder!"

 


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