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Susanne Laser bei der Lesung

Feminismus

Frauentag 2020 – es bleibt viel zu tun!

Bettina Fortunato
Isabelle Vandre
Dr. Alicia Baier
Podiumsdiskussion im Obelisk
HeyOhMann
Vernissage "Kunst ist weiblich"

Frauentag bedeutet für DIE LINKE mehr, als einen Tag im Jahr zu feiern. Die Gleichstellung der Frau in der Gesellschaft ist nur scheinbar zu großen Teilen vollzogen, in zahlreichen Bereichen des Zusammenlebens sind die Stufen noch immer unterschiedlich hoch. Deshalb fanden in der diesjährigen Frauen Woche gleich zwei Veranstultungen der Fraktion statt: Am Montag ein Empfang mit Lesung und Podiumsdiskussion im Potsdamer Kabarett "Obelisk", am Dienstag die Vernissage der Ausstellung "Kunst ist weiblich" mit Bildern der Malerin Neusa Sobrinho Amtsfeld auf dem Flur der Fraktion.

Nach der Begrüßung im Obelisk durch unsere frauenpolitische Sprecherin Bettina Fortunato hielt die Vorsitzende der Organisa­tion Doctors for Choice, Dr. Alicia Baier, einen Vortrag über „Reproduktive Gerechtigkeit“ – also über das Recht der Frau, über ihren eigenen Körper (vor-)urteilsfrei selbst bestimmen zu können. Ihre Thesen diskutierte sie anschließend – moderiert von Isabell Vandre – mit unserer Rechtsexpertin Marlen Block und mit Doro König, Aktivistin des Frauenkampftages in Potsdam: "Was bedeutet die Kriminalisierung von Schwangerschaftsabbrüchen für die betroffenen Frauen?", war die Leitfrage der Debatte.

Lockerer wurde es im Anschluss, als das Publikum bei einem Glas Sekt oder Saft einer musikalischen Lesung der Autorin Susanne Laser lauschte. Laser nahm die Gäste mit auf eine zeitgenössische Wanderung durch die Mark Brandenburg, bei der das Fortkommen u.a. durch kreuzende Autobahnen behindert wurde, mit denen sich Theodor Fontane noch nicht herumschlagen musste. Begleitet wurde sie schwungvoll von der Band HeyOhMann, die mit Gitarre, Kontrabass und Fagott für die richtige Stimmung sorgten.

Seinen kulturellen Höhepunkt fand unser Frauentagsprogramm mit der Eröffnung der Ausstellung "Die Kunst ist weiblich" mit Bildern der Portugiesin Neusa Sobrinho Amtsfeld. Sobrinho Amtsfeld zeigt in einer eigentümlichen Mischung aus abstrakten Formen und gegenstandlichen Motiven den Bezug von Frauen auf die Gesellschaft und zu der Natur. Auch die Präsentation ihrer Bilder wurde musikalisch begleitet – mit historischen Volksliedern aus Portugal und Kastilien, vorgetragen von dem Sänger Rui Louís. Das begeisterte auch die Angehörigen der portugiesischen Botschaft, die aus Berlin zu unserer Veranstaltung angereist waren.

Die Ausstellung "Feminismus in der Kunst – die Kunst ist weiblich" kann noch bis zum 27. April jeden Wochentag von 9 bis 16 Uhr auf dem Flur der Fraktion im 2. OG des Landtages besichtigt werden.


Tesla und Verkehr

Das von der Fraktion in Auftrag gegebene Gutachten zur Verkehrs-Erschließung des geplanten Teslawerkes in Grünheide finden Sie hier.

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