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Gewerkschaften

Faire Bezahlung für die Angestellten der Fridericus-Servicegesellschaft

Am heutigen Donnerstag berät der Landtag den LINKEN-Antrag „Faire Bezahlung für alle Angestellten der Fridericus-Servicegesellschaft der Preußischen Schlösser und Gärten – Tarifverhandlungen aufnehmen“. Dazu sagte der Vorsitzende der Linksfraktion, Sebastian Walter:

Unter den Beschäftigten der Schlösser-Stiftung herrscht ein Zwei-Klassen-System. Bei „Fridericus“ muss eine studierte Historikerin zum Tarif des Wach- und Sicherheitsgewerbes arbeiten – das ist kein haltbarer Zustand; schon gar nicht, wenn der Lohn aus öffentlichen Mitteln stammt. Eine Vielzahl der Beschäftigten ist nur geringfügig mit Stundenverträgen angestellt, Befristungen und Saisonverträge sind an der Tagesordnung. Wer soll davon leben?

Die Landesregierung muss ihrer Verantwortung als Beteiligte der SPSG gerecht werden und dafür sorgen, dass mit öffentlichen Geldern gute Arbeitsbedingungen geschaffen werden. Wir unterstützen die Beschäftigten und die Gewerkschaft ver.di in ihrer Forderung nach einem angemessenen Tarifvertrag. An der Streikversammlung heute um 13 Uhr vor dem Landtag werde ich teilnehmen.

Zum Hintergrund: Der Konflikt der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der „Fridericus“-Servicegesellschaft und der SPSG hat einen langen Vorlauf. Zu Weihnachten streikten dann die Beschäftigten, hatten jedoch keinen Erfolg. Ihr Ziel ist die Eingruppierung in den Tarifvertrag der Länder (TV-L) sowie bessere Vergütung von Feiertags- und Sonntagsarbeit. Darüber hinaus soll jeder Arbeitsvertrag eine Mindestzahl von 15 Wochenstunden haben.


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