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Kultur & Geschichte

Dokumentation „Kinder von Golzow“ – Ausstellung im Landtag eröffnet

Es ist ein Filmprojekt der Superlative: 46 Jahre lang bannten die Dokumentarfilmer Barbara und Winfried Junge das Leben von 18 Menschen aus Golzow im Oderbruch auf Zelluloid. Der erste kurze Film zeigt die Einschulung im Jahr 1961, die letzten beiden von 2006 und 2007 nehmen liebevoll Abschied von ihren längst erwachsenen Protagonisten.

Dazwischen liegen 20 Kino- und Fernsehfilme, 45 Stunden Material und 70 Kilometer belichteter 35mm-Film. Darauf festgehalten sind Kinder- und Jugendzeiten, Ausbildung und Beruf, Liebe und Tod. Nicht zuletzt zeigt das Golzow-Projekt einen politischen Systemwechsel abseits der großen, historischen Ereignisse – es macht greifbar, wie ganz normale DDR-Bürger den Abschied vom Realsozialismus erlebten, und wie sie sich in den neuen Verhältnissen eingelebt haben.

Seit dem 20. November zeigt DIE LINKE im Landtag eine Wanderausstellung über die Kinder von Golzow. Vierzig Gäste waren zur Eröffnung gekommen, unsere Abgeordnete Bettina Fortunato berichtete von ihrer engen Verbundenheit mit dem Filmmuseum in Golzow und das Ehepaar Junge gab einen Einblick in die Geschichte ihres Werkes. Auch der Bürgermeister von Golzow, Frank Schütz, sein Vorgänger Klaus-Dieter Lehmann und die Leiterin des Filmmuseums, Simone Grieger, waren angereist, um für einen Besuch in Golzow zu werben. So sehr wir uns über die Gäste gefreut haben – nötig gewesen wäre das nicht. Die kleine Wanderausstellung macht auch so schon Lust auf das große Museum am Ort des Geschehens.

Die Wanderausstellung „Kinder von Golzow“ ist bis zum 11. Januar im Flur der Fraktion im Landtag (2. OG, Westflügel) zu sehen. Geöffnet ist wochentags von 9 bis 16 Uhr.


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