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Verkehrswende

Bahnstrecke Joachimsthal – Templin dauerhaft betreiben!

Es war ein Bekenntnis aus der Region für mehr Mobilität auf dem Land. Die bessere Anbindung über die Schiene u.a. für den Berufs- und Tourismusverkehr ist dafür das Fundament – so der Tenor der Vertreter*innen von Landkreisen und Gemeinden beim Vor-Ort-Termin der Fraktion DIE LINKE im Landtag Brandenburg auf der RB63 zwischen Templin – Joachimsthal– Eberswalde. 

Auf Einladung des verkehrspolitischen Sprechers, Christian Görke, hatten sich am Mittwoch rund 20 Teilnehmende am Bahnhof Templin Stadt eingefunden. Darunter waren, neben den regionalen Landtagsabgeordneten Andreas Büttner und Sebastian Walter, auch Bürgermeister, Beigeordnete, Kreistagsmitglieder und Stadtverordnete der Anrainerkommunen sowie der Geschäftsführer der Niederbarnimer Eisenbahn, Detlef Bröcker, und Thomas Dill als Repräsentant des Verkehrsverbunds Berlin-Brandenburg.

Sie alle interessierte die Frage, wie es mit dem Modellprojekt der reaktivierten Eisenbahnverbindung zwischen Joachimsthalund Templin (als Verlängerung der RB63 von Eberswalde) weitergeht. Denn der Probebetrieb endet im Dezember 2021. Bisher geht die Landesregierung davon aus, dass ein Weiterbetrieb bis 2024 und darüber hinaus nur möglich ist, wenn zum Ende der Testphase mindestens 300 Fahrgäste pro Tag die Strecke ganz oder teilweise nutzen. Vor der Corona-Krise waren es werktags bis zu 170, am Wochenende bis zu 200 Fahrgäste. Im Frühjahr 2020 sind auch bei der RB63 krisenbedingt geringere Fahrgastzahlen zu verzeichnen.

Bei der Diskussion im fahrenden Zug nach Eberswalde machten die Vertreter*innen der Landkreise Uckermark und Barnim, der Stadt Templin, des Amts Joachimsthal sowie der Gemeinde Milmersdorf deutlich: Auch wenn die Zielmarke bis 2021 nicht erreicht werden sollte, wollen sie denBahnbetrieb dauerhaft fortsetzen. Dafür sei eine politische Grundsatzentscheidung mit Blick auf die nächsten 10 bis 20 Jahre von Nöten. Die Region werde mit der Bahn vom Zuzugsdruck aus der Metropolregion und zukünftige Generationen von dem klimafreundlichen Verkehrsmittel profitieren.

Als Fazit des Termins erklärt Christian Görke: „Dieses erfolgreiche, aber von Corona gebeutelte Pilotprojekt einzustellen, wäre ein fatales Signal für die sozial-ökologische Verkehrswende in Brandenburg. Ich erwarte von der Landesregierung bis zum kommenden Frühjahr ein Bekenntnis zum Weiterbetrieb der gesamten RB63 und eine Übernahme der vollständigen Kosten ab 2022. Ihre freiwerdenden Gelder können die Anrainerkommunen dann für die bessere Anbindung ihrer Dörfer an die Bahnhöfe einsetzen.“


Tesla und Verkehr

Das von der Fraktion in Auftrag gegebene Gutachten zur Verkehrs-Erschließung des geplanten Teslawerkes in Grünheide finden Sie hier.

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