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Bild: kallejipp/photocase.de

Ländlicher Raum

Anhörung zu multifunktionalen Dorfzentren

Öde Wohnstätten am Rande der großen Städte, ohne Mittelpunkt, ohne Versorgung, ohne Gastronomie? Sieht so die Zukunft unserer Dörfer aus? Die Enquetekommission 6/1 diskutiert am Freitag, den 20. April, im Landtag im Rahmen einer Anhörung, mit welchen Funktionen Dorfzentren ausgestattet sein sollten und welche Wege hierfür beschritten werden müssen.

„Dass die Versorgung mit Lebensmitteln des täglichen Bedarfs, Mittagessen für SeniorInnen und Dienstleistungen in den ländlichen Regionen erfolgreich organisiert werden können, haben bereits verschiedene Projekte in anderen Bundesländern bewiesen. Es wird Zeit, dass wir uns die besten Beispiele vornehmen, unsere eigenen Voraussetzungen prüfen und Handlungsempfehlungen für Brandenburg entwickeln“, so Anke Schwarzenberg, Expertin der Linksfraktion für den ländlichen Raum. Sie hat das Fachgespräch als Sprecherin der beauftragten Berichterstattungsgruppe maßgeblich vorbereitet.

Gefragt sind vernetzte Lösungen und Strategien für lebendige Dorfzentren, die verschiedene Funktionen erfüllen und unterschiedliche Partner an einen Tisch holen: Genossenschaften, Verbände, örtliche Initiativen, Banken, Regionalmanager, Lebensmittelketten und Einzelhandelsvertreter. „Wir müssen Wege aufzeigen, um Nahversorgung nicht allein dem Markt zu überlassen sondern als Leistung der Daseinsvorsorge abzusichern. Wir müssen gewährleisten, dass Gleichwertigkeit auch bei der ländlichen Nahversorgung herrscht und dass die Dörfer ihr Gesicht behalten“, so Schwarzenberg weiter, „denn nichts wäre langweiliger als konturlose Wohnlandschaften im ländlichen Raum.“


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