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AK Soziales in Oranienburg

Noch voller Eindrück der letzten 3 Tage geht es auf nach Oranienburg. Beim Arbeitslosenverband "Horizont" wurde intensiv das Thema Arbeitslosigkeit besprochen. Beeindruckend ist das große Angebot dieser unscheinbaren Einrichtung. Es gibt ein kleines Restaurant, eine Nähstube, ein Schreibbüro, einen Veranstaltungsraum mit wöchentlichen Angeboten, eine Fundgrube, regelmäßige Beratung und die Tafel. Fast 60 Mitarbeiter, von denen ein Großteil Ehrenamtler ist, halten dieses wichtige Angebot für Bedürftige aufrecht. Ohne die gute Seele des Hauses, Viola Knerndel, die alles mit Herz und Hand im Griff behält, wäre dieser umfangreiche Betrieb undenkbar. Der Arbeitskreis war von Frau Knerndel und ihrem engagierten Team beeindruckt.

Im Anschluss ließ uns die Dezernentin für Bürgerdienste Oranienburg, Stefanie Rose, ihre Region und ihre Arbeit kennenlernen. Hier zeigte sich einmal mehr, dass es gut ist, mit mehreren Dezernenten in verschiedenen Teilen des Landes gesprochen zu haben. So lassen sich gemeinsame Probleme identifizieren, die auf Landesebene gelöst werden können, aber auch regionalspezifische Missstände, bei denen nur bedingt ein Einfluss seitens des Landes besteht. So kämpft auch die Stadt Oranienburg mit dem Mangel an bezahlbarem Wohnraum sowie dem Fachkräftemangel. Das Spezifikum dieser Stadt ist vor allem aber die Kampfmittelbeseitigung, da noch immer weit über 200 Blindgänger aus dem 2. Weltkrieg in der Stadt vermutet werden. Gerade die Gespräche mit den Dezernenten bieten quasi einen optimalen Helikopterrundflug über den jeweiligen Sozialraum und dessen gute und negative Seiten.

Nach diesem aufschlussreichen Gespräch begleitete uns Stefanie Rose zum Eltern-Kind-Treff der Stadt Oranienburg. In dieser kreativen, liebevollen und außerordentlich gut durchdachten Einrichtung begrüßte uns ein hoch motiviertes Team, was uns sein Haus und seine Arbeit vorstellte. Das Miteinander wird hier großgeschrieben. Eltern und Kinder sollen hier gemeinsam Zeit verbringen. Es wird gekocht, gespielt, gebastelt, gefeiert und getanzt. Hier werden soziale Werte vermittelt und echte Alternativen zu Handy und PC geboten.

Der letzte Termin des Tages führte den Arbeitskreis ins Bürgerzentrum. Es werden hier nicht nur Menschen zusammengebracht, sondern vor allem Wege verkürzt. Da man in diesem Haus sinnvollerweise diverse Vereins- und Beratungsangebote zusammengezogen hat, verkürzt sich der Weg zur Problemlösung auf ein Minimum. Statt quer durch die Stadt wird man oftmals nur einmal über den Flur geschickt. Eine wirklich sinnvolle Lösung.

Der Arbeitskreis dankt der Sozialdezerntentin für die nette und kompetente Begleitung durch den Tag und freut sich auf eine weiterhin gute Zusammenarbeit. 


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