14. Dezember 2017 Vernichtung der Sinti und Roma

Menschen dürfen nicht diskriminiert werden. Niemals. Nirgendwo.

Bild: Rolf Krahl/Wikimedia Commons

Zum 75. Jahrestag von Himmlers »Auschwitz-Erlass« erinnert der Zentralrat Deutscher Sinti und Roma heute in der Gedenkstätte Sachsenhausen an die Opfer der NS-Verbrechen an der Minderheit. Mit ihm begann die massenhafte Deportation der europäischen Sinti und Roma in die Konzentrations- und Vernichtungslager, um diese Volksgruppe auszulöschen. Dazu erklärt der Fraktionsvorsitzende Ralf Christoffers:

Wie seit vielen Jahren wird die Fraktion DIE LINKE heute im ehemaligen Konzentrationslager Sachsenhausen einen Kranz für die ermordeten und verfolgten Angehörigen der Sinti und Roma niederlegen und ihrer gedenken. Verfolgung und Ermordung von Menschen wegen ihrer Volkszugehörigkeit oder wegen ihrer religiösen wie auch weltanschaulichen Orientierung, einer Behinderung, des Geschlechts oder der sexuellen Identität darf nie wieder zugelassen werden.

Dafür steht DIE LINKE, gemeinsam  mit einer starken Zivilgesellschaft in unserem Land. Vor diesem Hintergrund hat das Parlament im September 2017 die Initiative ergriffen und die Landesregierung beauftragt, eine Vereinbarung mit dem Landesverband Deutscher Sinti und Roma Berlin-Brandenburg abzuschließen.