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LINKE besuchen Freie Theater

Ein Blick hinter die Kulissen

Brandenburg ist ein Land reich an kultu­rellen Einrich­tungen und dazu zählen auch die zahl­reichen Theater der freien Szene. Frankfurt/Oder ist dabei gewisser­maßen eine Hochburg der Freien Theater und darum haben die kultur­politische Spre­che­rin der Links­fraktion,

Brandenburg ist ein Land reich an kultu­rellen Einrich­tungen und dazu zählen auch die zahl­reichen Theater der freien Szene. Frankfurt/Oder ist dabei gewisser­maßen eine Hochburg der Freien Theater und darum haben die kultur­politische Spre­che­rin der Links­fraktion, Gerrit Große und der lokale Abgeord­nete aus Frankfurt/Oder, Rene Wilke, drei Häuser heute besucht.

Start war im Theater des Lachens, wo die beiden Abgeordneten mit dem Theaterleiter Torsten Gesser und der Vorsitzenden des Trägervereins, Kerstin Meier sprachen. Da sich das Theater als Puppenspiel-Ensemble auf die Arbeit mit Kindern spezialisiert hat, war Gerrit Große als Vorsitzende des Bildungsausschusses besondern interessiert an der Arbeit. Die neun Mitarbeiter*innen stemmen jedes Jahr drei Inszenierungen mit rund 200 Vorstellungen pro Jahr, führen im ganzen Land Gastspiele durch und arbeiten eng mit Kitas und Schulen zusammen. Zusätzlich betreut die Theaterpädagogin Schauspielgruppen von Schüler*innen und Studierenden. Herr Gesser dankte den Politikern für die verlässliche Förderung des Hauses durch das Land, berichtete aber auch von erheblichem Investitionsbedarf am Theater.

Die zweite Station war das Theater Frankfurt/Oder, ein ebenfalls von einem Verein getragenes kleines Ensemble mit vier festen Schauspieler*innen. Der künstlerische Leiter Frank Radüg informierte die beiden Abgeordneten über den Schwerpunkt der Arbeit: theaterpädagogische Arbeit mit Kindern und Menschen mit Beeinträchtigungen. Vor allem die intensiven Vor- und Nachbereitungen der Aufführungen mit dem Publikum ist eine Besonderheit des Theaters. Dabei kämpft der Verein jedes Jahr um die knappen Projektfördermittel, um auch Vorstellungen außerhalb wie z.B. die "Theaterkutsche" aufführen zu können.

Die dritte Einrichtung war das Moderne Theater Oderland, ein erst vor drei Jahren von jungen Schauspieler*innen gegründetes Theater. Ziel der Initiative ist es, wieder ein städtisches Ensemble für Sprechtheater in Frankfurt/Oder einzuführen. Schon in den wenigen Monaten seit der Gründung konnten Melanie Stein und Stefan Stern von einem hohen Zuspruch und viel Engagement in der Bevölkerung berichten. Das vielfältige und moderne Programm des jungen Ensembles - bei dem die Zuschauer auch eingebunden werden - spricht neben einem Stammpublikum vor allem Studierende der Viadrina an. Allerdings wird das Theater derzeit noch ausschließlich vom ehrenamtlichen Engagement der jungen Gründer getragen - ein Umstand, der aus Sicht der Linkspolitiker sowohl durch eine Förderung der Stadt als auch des Landes behoben werden sollte.

Insgesamt waren Gerrit Große und Rene Wilke von der enormen Hingabe der Theaterleute begeistert. Nur durch das hohe Engagement sind die Freien Theater in der Lage, ihr Programm umzusetzen. Damit sind sie - gerade in Frankfurt/Oder - zu einem wichtigen Bestandteil der kulturellen Bildung geworden. Daher hat DIE LINKE im Landtag Brandenburg dafür gesorgt, dass die Zuschüsse für die Freien Theater in Brandenburg für 2017 und 2018 erhöht wurden. Die beiden Abgeordneten nahmen den Wunsch aller drei Häuser nach einer Fördermöglichkeit für Investitionen mit und wollen sich in der Stadt und im Land für bessere Rahmenbedingungen für Freie Theater einsetzen.