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Sozialfonds

250 Euro für antifaschistischen Photographen

Am 17. November dieses Jahres dokumentierte ein freier Photograph aus Rathenow den Aufmarsch des flüchtlingsfeindlichen "Bündnisses Havelland" in seiner Heimatstadt. Das Bündnis hatte bereits im Vorfeld der Demonstration Stimmung

Am 17. November dieses Jahres dokumentierte ein freier Photograph aus Rathenow den Aufmarsch des flüchtlingsfeindlichen "Bündnisses Havelland" in seiner Heimatstadt. Das Bündnis hatte bereits im Vorfeld der Demonstration Stimmung gegen Journalisten gemacht und dabei insbesondere besagten Photographen ins Visier genommen - er hatte in der Vergangenheit immer wieder kritisch über rassistische und fremdenfeindliche Aktivitäten berichtet. Am Rande des Geschehens am 17. November wurde er offenbar wiedererkannt und von Demonstranten angegangen; sein Blitzgerät im Wert von 250 Euro wurde dabei zerstört.

Die Antifa Prignitz/Brandenburg hat beim Sozialfonds der Fraktion um eine Spende für den Blitz gebeten, da der Photograph seit langem unentglich über die rechtsradikale Szene berichte und somit einen großen Beitrag zur Aufklärung der entsprechenden Strukturen leiste. Die Fraktion hat beschlossen, die Kosten für eine Neuanschaffung voll zu übernehmen.

 


DIE LINKE hilft - der Sozialfonds der Fraktion

Die Landtagsabgeordneten der LINKEN spenden nicht nur Geld für zahlreiche Projekte in ihren Wahlkreisen; sie zahlen auch regelmäßig in den gemeinsamen Sozialfonds der Fraktion ein. 360 Euro gibt jede/r Abgeordnete pro Jahr - was bedeutet, dass der Fonds jährlich über 6.000 Euro zur Verfügung hat, mit denen er Projekte für sozial Schwache oder Not leidende BrandenburgerInnen unter­stützt. Zum Beispiel stellt er Geld für Bildungs- und Erholungsreisen von Kin­dern aus armen Familien zur Verfügung. Fördermittel können bei der Fraktion bean­tragt werden; einen Überblick über die Förderbedingungen finden Sie hier.