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16. Februar 2017 Bettina Fortunato

Weisheit der Alten wertschätzen

Heute wurden im Sozialministerium die Ergebnisse einer Befragung von Seniorinnen und Senioren vorgestellt.  Sie sollen in die Erarbeitung der seniorenpolitischen Leitlinien einfließen. Dazu erklärt die seniorenpolitische Sprecherin Bettina Fortunato.

Das Wissen und die Erfahrungen von Seniorinnen und Senioren sind ein unschätzbarer Wert, der nicht vernachlässigt werden darf. Es ist wichtig, dies in die künftige Seniorenpolitik der Landesregierung einfließen zu lassen. Nicht umsonst schätzen viele Kulturen die Weisheit der Alten.

Die meisten Brandenburgerinnen und Brandenburger leben in den ländlichen Regionen. Wir müssen Wege finden, auch dort Daseinsvorsorge und Lebensqualität im Alter zu sichern.  Mit der Fortentwicklung der seniorenpolitischen Leitlinien sollen aktuelle Fragen und Probleme aufgegriffen, aktives Altern unterstützt und die Lebensbedingungen der älteren Bevölkerung verbessert werden. Dazu gehören altersgerechtes Wohnen ebenso wie die Gewährleistung einer umfassenden gesundheitlichen Versorgung oder die Berücksichtigung der Vielfalt der individuellen Lebensentwürfe und Lebensbedingungen.

Wir streiten für gleichwertige Lebensverhältnisse und gerechte Chancen in allen Landesteilen, aber auch bundesweit. Dazu gehört, dass gleiche Lebensleistungen in Ost und West auch mit der Rente anerkannt werden. Mit dem gestrigen Beschluss stellt sich die Bundesregierung selbst ein Armutszeugnis aus. Nicht nur, dass es 25 Jahre nach der deutschen Einheit immer noch keine Rentengerechtigkeit gibt. Sondern die jetzt geplante Rentenangleichung bis 2025 soll ohne Hochwertung der im Durchschnitt rund ein Viertel niedrigeren Ostlöhne erfolgen.

Damit erhalten viele ostdeutsche Beschäftigte künftig deutlich geringere Renten als ihre West-Kollegen. Das zeigt einmal mehr: Die berechtigten Interessen der Ostdeutschen hat die Bundesregierung nicht im Blick. Das Rentenüberleitungs-Abschlussgesetz ist für sie eine Mogelpackung.