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28. September 2017 Gerrit Große

Gedenken und Handeln gegen Diskriminierung

Der Landtag Brandenburg hat heute ein­stimmig einem Antrag von SPD, LINKEN und Grünen zugestimmt, der die Landes­regierung beauftragt, eine Verein­barung mit dem Landes­verband Deutscher Sinti und Roma Berlin-Brandenburg abzuschließen. Dazu erklärt die kultur­politische Sprecherin Gerrit Große:

Die Landtags­debatte war ermutigend, den Kampf gegen die Diskri­minie­rung von Sinti und Roma in unserem Land und bundes­weit fortzusetzen. Hier gibt es viel zu tun, das haben wir im Bundestagswahlkampf auch in Brandenburg erlebt. Wenn vor den Gedenkstätten in Sachsenhausen und Ravensbrück aber auch andernorts Plakate mit dem Slogan „Geld für Oma statt für Sinti und Roma“ hängen, ohne dass sich die Kommunen zum Abhängen dieser rassistischen Plakate entschließen, dann läuft etwas schief. Dann ist Handeln des Staates gefordert.

Deshalb soll die Landesregierung gemeinsam mit dem Landesverband Deutscher Sinti und Roma eine Vereinbarung erarbeiten und abschließen. In einem Bundesland, in dem die Minderheit der Sinti und Roma zwischen 1933 und 1945 fast ausgelöscht wurde und auf dessen Territorium auch danach sich nur wenige wieder ein Zuhause aufgebaut haben, ist das die Verpflichtung der nachgeborenen Generationen.