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4. September 2017 Anke Schwarzenberg

Keine Arsengefahr in Lausitzer Fließen

Zu den Untersuchungen der Arsenbelastung von Fließen am Tagebau Welzow erklärt das Mitglied des Umweltausschusses, die LINKE Abgeordnete Anke Schwarzenberg: Die aktuellen Untersuchungen von Schlämmen aus den Fließen am Tagebau Welzow zeigen, dass die befürchtete Arsenbelastung nicht vorhanden ist. Damit haben sich die vom BUND vorgelegten Beprobungsergebnisse nicht bestätigt. Eine Gesundheitsgefahr durch Arsen besteht nicht. Das ist eine gute Nachricht für die Menschen in der Region.

Das von den Gewässerunterhaltungsverbänden beauftragte Gutachten kommt zu dem Schluss, dass die in der Dokumentation des BUND erfolgte Bewertung von Schlammproben nicht geeignet ist, Aussagen über erhöhte Werte von Arsen und Schwermetallen in den Sedimentablagerungen zu treffen. Die Beauftragung eines Gutachters war notwendig und richtig, um dem Verdacht nachzugehen, der  nicht bestätigt wurde.

Das ändert nichts daran, dass Sulfat- und Eisenbelastung der Spreezuflüsse sowie die Entsorgung des Schlamms wichtige Probleme sind, an deren Lösung weiter gearbeitet werden muss. Der Landtag hat deshalb die Landesregierung aufgefordert, einen strategischen Gesamtplan zur Minderung der bergbaubedingten Belastungen aufzulegen.

Zum Hintergrund: Der BUND Brandenburg hatte am 19. April dieses Jahres eine Dokumentation der Untersuchung von Schlammproben an den ableitenden Fließen des Tagebaus Welzow vorgelegt, die eine hohe Arsenbelastung und Grenzwertüberschreitungen bei einigen Schwermetallen zum Ergebnis hatten. Zur Überprüfung haben die regionalen Gewässerunterhaltungsverbände Probenahmen an denselben Stellen beauftragt und die Ergebnisse am vergangenen Freitag vorgelegt.

Demnach gibt es in den Sedimenten keine hohen Arsenbelastungen und keine Gesundheitsgefahren für die Bevölkerung. Die Unterschiede in den Ergebnissen beider Beprobungen werden auf methodische Mängel bei der Untersuchung der Proben und Einordnung der Ergebnisse in der BUND-Dokumentation zurückgeführt. Die Ergebnisse der neuen Begutachtung wurden von den zuständigen Landkreisbehörden bestätigt.