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8. August 2017 Anita Tack

Kaufangebot für FH-Gebäude ist gute Alternative zum Abriss

Das Bündnis „Stadtmitte für alle“ hat angeboten, das Gebäude der Fach­hoch­schule Potsdam zu kaufen. Dazu erklärt die Potsdamer Land­tags­abgeordnete, stellv. Vorsitzende des Ausschus­ses Infra­struktur und Landes­planung und Sprecherin für Stadt­entwick­lungs­politik der Fraktion DIE LINKE, Anita Tack:

Das Kaufangebot für das FH-Gebäude ist eine Alternative zum Abriss und zur weiteren Privatisierung von Potsdams Mitte. Es nimmt den Willen von tausendenden PotsdamerInnen auf, die genau das im Bürgerbegehren gefordert hatten. Das Haus ist funktionstüchtig und kann nach einer Modernisierung auf vielfältige Weise öffentlich genutzt werden. Das Kaufangebot sei somit die beste Möglichkeit, um den Weg zu einer „Stadtmitte für alle“ zu öffnen, so Tack: „Ich fordere Oberbürgermeister Jakobs auf, es ernsthaft prüfen zu lassen, statt es leichtfertig mit dem bloßen Verweis auf Fristen und Bürokratie abzuweisen.“ Das Ministerium für Infrastruktur und Landesplanung (MIL) solle in die Prüfung der Möglichkeiten mit einbezogen werden, um gemeinsam Förder- und Entwicklungsmöglichkeiten zu beraten.

Dazu habe die Landesregierung mit ihrer neuen Strategie zu Stadtentwicklung und Wohnen, „Stadt für Alle“, eine gute Basis geschaffen. Unter dem Punkt „Baukulturelles Erbe sichern, Identität bewahren“ darauf hingewiesen, dass bauliche und städtebauliche Qualität in den Städten Heimatgefühl und Identität ihrer Bewohner prägen. Tack: „Eine solche Qualität lässt  sich nur durch gute Planung und einen öffentlichen Diskurs zur Baukultur erreichen. Mitreden bei der Bewahrung und Gestaltung der gebauten Umwelt schafft Bindung an den Ort.“ Das MIL fördere den Dialog und Austausch. Gutes Planen und Bauen stärken, Lokale Identität verbessern, Junge Menschen einbinden und begeistern – das wolle die Strategie befördern helfen. „Sie formuliert den politischen Willen für eine nachhaltige Stadtentwicklung. Dazu passt das Thema Erhalt des FH-Gebäudes und des öffentlichen Raums in Potsdams Mitte ganz genau“ so Tack weiter. Die weitere Privatisierung öffentlichen Eigentums in der Potsdamer Innenstadt müsse verhindert werden.