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21. Januar 2017 Bettina Fortunato

Mehr Aufklärung und mehr Personal notwendig

Nach Initiierung des Hygieneförderprogramms der Bundesregierung bemühen sich alle Brandenburger Krankenhäuser um eine bessere Krankenhaus-Hygiene. Das geht aus der Antwort der Landesregierung auf eine mündliche Anfrage von Bettina Fortunato hervor. Anlass dafür war die Veröffentlichung eines „Hygiene-Atlas“ der Krankenhäuser, nach dem elf Brandenburger Kliniken im Jahr 2014 die Mindestkriterien der Hygiene nicht erfüllt hätten. Dazu erklärt die gesundheitspolitische Sprecherin Bettina Fortunato:

In Brandenburg ist die Ausbildung für das Hygienefachpersonal deutlich erhöht worden. Dieses Angebot des Gesundheitsministeriums wird gut angenommen.

So haben 218 hygienebeauftragte Ärztinnen und Ärzte, 204 hygienebeauftragte Pflegekräfte und 23 Hygienefachkräfte haben von 2012 bis 2016 die Ausbildung erfolgreich absolviert. Hinzu kommen 16 Fachärzte für Krankenhaushygiene. Auch 2017 gibt es bereits zahlreiche Anmeldungen für entsprechende Weiterbildungskurse.

Der intensive fachliche Austausch mit dem öffentlichen Gesundheitsdienst und regelmäßige Netzwerktreffen zur Umsetzung der Krankenhaushygiene und Infektionsprävention unterstützen die Anstrengungen der einzelnen Häuser.

Doch die besten Hygienemaßnahmen können nicht greifen, wenn es zu wenig Personal in den Krankenhäusern gibt. Bundesweit herrscht in vielen Kliniken Pflegenotstand. Immer weniger Beschäftigte versorgen  immer mehr Patientinnen und Patienten in kürzerer Zeit.

Die Bundespolitik muss endlich verbindliche Vorgaben erarbeiten, wie viele Pflegekräfte für wie viele Patienten und Patientinnen benötigt werden und dieses Personal muss auch entsprechend gut bezahlt werden.