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1. November 2016 Bettina Fortunato und Dr. Andreas Bernig

Branchentarifvertrag Pflege: Verhandlungen müssen weitergehen

Im Sommer 2014 wurde in Brandenburg eine Absichts­erklärung für einen Tarif­vertrag Pflege unterzeichnet. Erklärtes Ziel von Ver.di und der LIGA der Wohl­fahrts­verbände war eine flächen­deckend gleiche Bezahlung in der Pflege umzusetzen. Das war deutschland­weit ein einmaliger Schritt. Jetzt hat Ver.di die Gespräche über einen branden­burgischen Branchen­tarif­vertrag Pflege ausgesetzt. Dazu erklären die pflege­politische Sprecherin Bettina Fortunato und der gewerkschafts­politische Sprecher Dr. Andreas Bernig:

„Zwei Jahre Verhandlungen und noch kein Ergebnis – das ist verantwortungslos, weil alle verlieren: die Pflegekräfte, die zu Pflegenden, die Gewerkschaften und die Wohlfahrtsverbände“, so Dr. Andreas Bernig. Nach wie vor wandern immer wieder Pflegekräfte nach Berlin ab, aufgrund der besseren Bezahlung. Nach wie vor gibt es immer wieder Tarifauseinandersetzungen zwischen Beschäftigten und einzelnen Wohlfahrtsverbänden als Arbeitgeber. „Ein allgemeinverbindlicher  Tarifvertrag Pflege für Brandenburg könnte die Situation entspannen. Die Enttäuschung der Pflegekräfte kann ich nachvollziehen.“

Bettina Fortunato sagt: „Wir brauchen gute Fach- und Hilfskräfte in der Altenpflege. Mit der Pflegeoffensive hat der Landtag Brandenburg die Weichen für eine gute pflegerische Versorgung auch in der Zukunft gestellt. Dazu gehören, die Arbeits- und Ausbildungsbedingungen in der Pflege zu verbessern und eine faire Bezahlung aller professionell Pflegenden.“

Nach Auffassung der Fraktion DIE LINKE sollten alle Beteiligten schnellstmöglich an den Verhandlungstisch zurückkehren und eine einvernehmliche Lösung suchen, damit die Arbeitsbedingungen für das Land Brandenburg einheitlich und verbindlich geregelt werden können.