10. Februar 2017 Klausur in der Prignitz

Eckpunkte für das Jahr 2017 stehen

Von Mittwoch bis Freitag fand in Witten­berge die Winter­klausur der Links­fraktion statt. Ziel war es, die poli­tische Lage in Branden­burg zu diskutieren und Eck­punkte für die Landtags­arbeit im jungen Jahr festzulegen. Als Gäste nahmen auch die LINKEN Branden­burger Bundes­tags­abgeordneten, VertreterInnen des Landesvorstands und die LINKEN MinisterInnen Diana Golze, Christian Görke und Stefan Ludwig an der Klausurtagung teil.

Der Mittwoch stand ganz im Zeichen der Zusammenarbeit zwischen Brandenburg und Berlin. Carola Bluhm, die Vorsitzende der Linksfraktion im Abgeordnetenhaus, war zu Gast und berichtete über die Koalitionsverhandlungen und die ersten Monate von R2G in der Hauptstadt. Am Ende der Debatte stand das Konzept „Zwei Länder – eine Region“, in dem vier Kernbereiche für die künftige gemeinsame Arbeit festgehalten sind. Am Donnerstag war die Fraktion zunächst in der Prignitz unterwegs, besuchte Schulen, Ämter und Betriebe, bevor sie sich am Nachmittag einem etwas trockenen, aber sehr wichtigen Thema widmete: Den EU-Programmen, deren Anwendung durch die rot-rote Koalition hunderte Millionen Euro für Brandenburger BürgerInnen, Unternehmen, Vereine und Initiativen ins Land bringen.

Am Freitag wurde – als Quintessenz der Klausur – über ein Konzept für die Entwicklung des ländlichen Raumes diskutiert, das in den kommenden Wochen in einem Papier zusammengefasst werden soll.

Artikel aus dem "Prignitzer" zu den Besuchen in der Region; Interview aus dem "Prignitzer" mit Ralf Christoffers, Thomas Domres und Christian Görke.