27. Januar 2017 Internationaler Holocaust-Gedenktag

Gemeinsam dem Rechtsextremismus entgegentreten

An der heutigen Gedenkfeier für die Opfer des National­sozialismus in Sachsenhausen nehmen auch die Abgeordneten der Fraktion DIE LINKE Marco Büchel, Bettina Fortunato, Gerrit Große, Isabell Vandre und der Fraktions­vorsitzende Ralf Christoffers teil. Er erklärt:

Auch über sieben Jahrzehnte nach den Verbrechen des NS- Regimes bleibt es unsere Aufgabe, Rechtsextremismus und Populismus entschieden entgegenzutreten. Erst kürzlich kritisierte ein Wortführer der AFD das Holocaust– Mahnmal in Berlin mit dem Ziel, rechtes Gedankengut wieder gesellschaftsfähig zu machen. Das tat er nicht zufällig genau an dem Tag, an dem die NPD nicht verboten wurde. Oben Genannter öffnete damit Türen und bietet neuen Nazis eine Heimat. Seine Partei tolerierte diese Äußerungen.

Die Zivilgesellschaft ist deshalb mehr denn je gefordert und sie weiß sich, zu wehren. In Brandenburg sind das „ Bündnis für Flüchtlinge“ und das Handlungskonzept „Tolerantes Brandenburg“ sowie die vielen Ehrenamtlichen der Inbegriff von Engagement für Demokratie und gegen Rechtsextremismus. Es darf nicht umsonst sein, wofür Millionen Kommunisten, Sozialdemokraten, Angehörige des Widerstandes, Juden, Sinti und Roma, Kriegsgefangene und Homosexuelle im KZ Sachsenhausen gestorben sind. Das Vermächtnis der im Internationalen Sachsenhausen Komitee organisierten Überlebenden muss durch uns im Sinne der Opfer fortgesetzt werden.