Alle reden von Kitas - wir machen sie besser!

Kinder sind Zukunft und Hoffnung. Der LINKEN ist eine Politik für die Kleinen und Kleinsten in unserem Land besonders wichtig. Deshalb wollen wir die Qualität der frühkindlichen Bildung weiter verbessern. In den Kitas werden die Weichen für die künftige Entwicklung unserer Kinder gestellt. Darum müssen sie sehr gute Bildungseinrichtungen sein, in die die Kinder fröhlich kommen.

Eine gute Kita zeichnet Verschiedenes aus: kleine Gruppen und ausreichende, gut ausgebildete Erzieher*innen; genügend Freiraum für konzeptionelle Arbeit der Kita-Leitung; ein Erzieher-Team aus verschiedenen Arbeitsbereichen; gute bauliche Voraussetzungen; ein leckeres, gesundes Essen; Möglichkeiten der Mitwirkung von Eltern und eine transparente Beitragsgestaltung. Als LINKE sind wir der Auffassung, dass der Zugang zu Bildung nicht vom Geldbeutel abhängen darf. Daher setzen wir uns seit Jahren für eine kostenlose Bildung von der Kita bis zur Hochschule ein.

Schritt für Schritt konnte die Linksfraktion im Landtag Brandenburg Verbesserungen erreichen, insbesondere seit 2009 mit einer rot-roten Landesregierung. Diese Maßnahmen wollen wir hier im Einzelnen vorstellen.

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Gut unterrichten in Brandenburg - der Faktencheck

Behauptung 1:

„Brandenburg stellt nicht genügend Lehrkräfte ein“

Falsch! Noch nie wurden in Brandenburg pro Jahr so viele Lehrkräfte eingestellt wie heute. Über 18.000 Menschen arbeiten derzeit an unseren Schulen, das sind 10 Prozent mehr als noch im Schuljahr 2009/10 – und das, obwohl die Zahl der Schülerinnen und Schüler nur leicht gestiegen ist. Leider hat es aber die Landesregierung von SPD und CDU in der Zeit vor 2009 tatsächlich versäumt, ausreichend Lehrerinnen und Lehrer einzustellen. Viele junge Lehrkräfte wurden weggeschickt. Erst seit DIE LINKE mitregiert, wurden wieder massiv neue Stellen geschaffen. Wir haben mehr Menschen eingestellt als aus dem System ausgeschieden sind – inzwischen stellt Brandenburg pro Jahr über 1.000 Lehrkräfte ein.

Trotzdem fehlt es natürlich in bestimmten Fächern oder auch einigen Regionen an geeigneten Lehrerinnen und Lehrern. Wir versuchen, diese Situation mit der Einstellung und Qualifizierung von Seiteneinsteigern zu verbessern. Zusätzlich wollen wir z.B. mit einem Stipendium frühzeitig junge Studierende im Lehramt an uns binden. Aber natürlich ist es eine Herausforderung, jedes Jahr das Schulpersonal zu ersetzen, das in den Ruhestand geht. Darum haben wir die Kapazität für die Ausbildung aufgestockt, jedes Jahr gibt es nun 960 statt wie noch vor 5 Jahren 600 Plätze für den Vorbereitungsdienst für das Lehramt. 

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Wege zur Gemeinschaftsschule

Seit vielen Jahren kämpft DIE LINKE für ein gerechteres und qualitativ besseres Schulsystem, zu dem auch die Einführung einer Gemeinschaftsschule gehört.  Unser Ziel ist es, allen Menschen – unabhängig von Geschlecht, Religion, Behinderung, ethnischer Zugehörigkeit, sozialen oder ökonomischen Voraussetzungen – die gleichen Chancen und Möglichkeiten zu geben, an qualitativ hochwertiger Bildung teilzuhaben und ihre Potenziale zu entwickeln. Dazu muss es ein bildungspolitisches Umdenken geben: jedes Kind ist willkommen und es wird optimal gefördert, niemand wird zurückgelassen. Im Vordergrund stehen die Lernenden und das individuelle Lernen in der Gemeinschaft. Dafür ist die Gemeinschaftsschule die beste Schulform.

Neben einer neuen Schul- und Lernkultur und einem Mehr an Chancengerechtigkeit ist die Gemeinschaftsschule aber auch die richtige Antwort auf die Bevölkerungsentwicklung, gerade im ländlichen Raum. Hier kann diese Schulform kleine Schulstandorte retten und weiterhin in allen Regionen des Landes alle Schulabschlüsse ermöglichen. Dies haben einige Schulen erkannt und so gibt es in Brandenburg bereits 35 Schulzentren, die erste Erfahrungen beim längeren gemeinsamen Lernen machen. Modellprojekte aus Berlin und Thüringen zeigen zudem, dass die Gemeinschaftsschule funktioniert und erfolgreich ist. 

Es ist unser Erfolg, dass sich SPD und LINKE in der aktuellen Koalition auf einen Einstieg in die Gemeinschaftsschule in Brandenburg geeinigt haben. Durch unseren beharrlichen Druck hat der Landtag im Dezember 2015 die Landesregierung beauftragt, ein Konzept für den Ausbau von Schulzentren vorzulegen. Dieses soll 2016 diskutiert werden und bedeutet den ersten Schritt zu Gemeinschaftsschule.

Wir haben natürlich eigene Ideen und Vorschläge, wie eine Gemeinschaftsschule aussehen sollte. Diese wollen wir hier vorstellen und mit Ihnen in einem offenen Dialog diskutieren.

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Der Faktencheck Flüchtlinge - aktualisiert!

Fast täglich berichten die Medien über Probleme bei der Unterbringung von Asylsuchenden. Die Kommunen organisieren Quartiere, um Asylsuchende und Flüchtlinge aufzunehmen. Oft treffen sie auf Unverständnis,  Ablehnung und Ängste. Diese Ängste werden oftmals bewusst geschürt. Allerdings entsprechen einige Behauptungen nicht den Fakten. Die gängigsten Vorurteile und Behauptungen sollen hier hinterfragt und geprüft werden.

Behauptung 1: „Asylbewerber ,überschwemmen‘ Brandenburg“
Fakt ist: Asylsuchende stellen nur einen verschwindend geringen Bevölkerungsanteil.

Aufgrund der zahlreichen Konflikte und Krisen in der Welt steigt gegenwärtig die Zahl von Flüchtlingen, die in Deutschland Schutz suchen. Brandenburg nimmt 3,1 Prozent dieser Flüchtlinge für die Dauer ihrer Asylverfahren auf. Gemessen an der Bevölkerung machen sowohl Menschen ausländischer Herkunft als auch Asylsuchende nur einen verschwindend geringen Anteil aus. Nur 2,6 Prozent der Brandenburger Bevölkerung sind AusländerInnen, 2014 kamen ca. 6.300 Asylsuchende nach Brandenburg Im Jahr 2015 werden etwa 35.000 Menschen in Brandenburg erwartet.

Es dürfen bei weitem nicht alle bei uns Schutzsuchenden bleiben. Bei ca. einem Drittel sind andere Mitgliedstaaten der EU für das Asylverfahren zuständig und die AntragstellerInnen werden dorthin überstellt. Ein hoher Anteil  der Anträge wird aus inhaltlichen Gründen abgelehnt. Ca. 40 Prozent  der AntragstellerInnen erhalten einen Schutzstatus.

Es ist richtig, dass das Land und die Kommunen nicht ausreichend auf die steigenden Asylbewerberzahlen vorbereitet waren, es konnte aber auch niemand wissen, dass so viele Menschen Schutz suchen werden.  Allerdings haben Anfang der 90er Jahre ähnlich viele Flüchtlinge Deutschland erreicht. In späteren Jahren wurden die Unterbringungskapazitäten wieder reduziert. Insofern ist es zwar aktuell keine leichte Situation für die Kommunen, Grund zur Panik besteht aber nicht!

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Der Faktencheck Gemeinschaftsschule

Seit vielen Jahren kämpft DIE LINKE für ein gerechtes und qualitativ besseres Schulsystem, zu dem auch die Einführung einer Gemeinschaftsschule gehört. Unser Ziel ist es, allen Menschen – unabhängig von Geschlecht, Religion, Behinderung, ethnischer Zugehörigkeit, besonderen Lernbedürfnissen, Wohnort, sozialen oder ökonomischen Voraussetzungen – die gleichen Chancen und Möglichkeiten zu geben, an qualitativ hochwertiger Bildung teilzuhaben und ihre Potenziale zu entwickeln. Dazu ist ein bildungspolitischer Paradigmenwechsel notwendig. Jedes Kind soll willkommen sein und optimal gefördert werden, niemand darf zurückgelassen und niemand beschämt werden. Im Vordergrund stehen die Lernenden und das individuelle Lernen in der Gemeinschaft.

Jede langfristig angelegte Bildungspolitik muss die sich verändernden demografischen Rahmenbedingungen berücksichtigen. Während sich der Geburtenrückgang nach 1989/90 abrupt und innerhalb weniger Jahre vollzog, gehen aktuelle Bevölkerungsprognosen für den Zeitraum bis 2030 von einem langsameren, aber kontinuierlichen Geburtenrückgang aus. Er  vollzieht sich in den Teilen des Landes Brandenburg höchst unterschiedlich. Während im Berliner Umland von 2011 bis 2030 ein Rückgang von 7.670 auf 5.240 Geburten pro Jahr zu erwarten ist, wird in den ländlichen Gebieten ein Rückgang von 11.300 auf 4.700 Geburten pro Jahr prognostiziert.

Aus dem oben genannten bildungspolitischen Zielen der LINKEN und der auf uns zukommenden demografischen Entwicklung ergeben sich zwangsläufig Auswirkungen auf die Bildungspolitik, die nicht unterschätzt werden dürfen. Die LINKE hält daher längeres gemeinsames Lernen und damit letztlich die Gemeinschaftsschule für den besten Weg, unser Schulsystem fit für die Zukunft zu machen. Diesen langfristigen Weg wollen wir im offenen Dialog gemeinsam mit den Menschen gehen. Zu diesem Dialog gehört, sich mit Vorurteilen zu unserer Idee auseinanderzusetzen – das wollen wir hiermit tun.

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