Sommer mit Links - wir kamen rum

Anderthalb Monate lang befand sich der Landtag Brandenburg in der parlamentarischen Sommerpause. Unserer Abgeordneten dagegen nicht. Sie nutzten die parlamentsfreie Zeit, um sich im Land umzusehen, mit den Bürgerinnen und Bürger ins Gespräch zu kommen, Fragen zur aktuellen Politik zu beantworten, und Anregungen mit zunehmen. Hier dokumentieren wir einige der Aktivitäten, die im Sommer 2016 gelaufen sind.

1. September 2016

Bettina Fortunato unterwegs im Wahlkreis

Bettina Fortunato ist als Landtagsabgeordnete zuständig für Dahme-Spreewald, als Nachfolgerin von Stefan Ludwig, seit dieser Minister wurde. Diesen facettenreichen Landkreis gilt es kennen zu lernen, weshalb Fortunato dort unterwegs war. Einige Station seien hier erwähnt: Sie sammelte Erfahrungen in der Blindenschule Königs Wusterhausen und beim Bürgertreff Fontaneviertel. Beim altersgerechten Wohnen in Zernsdorf, bei „Mensch Luckau“, beim Verein für Integration und Lebenshilfe sowie in der Gemeinschaftsunterkunft für Geflüchtete in Lübben informierte sie sich über soziales Engagement. Weitere Stationen der Kreisbereisung waren der Gedenkstein für die illegale KPD-Tagung in Ziegenhals, die Schleuse Neue Mühle mit ihren zu kurzen Öffnungszeiten, ein Besuch der Fährmänner im Kahnhafen Lübben und ein Treffen mit Landrat Stephan Loge und dem 1. Beigeordneten Chris Halecker.

30. August 2016

Besuch bei der Gewerkschaft der Polizei in Potsdam

Im Vorfeld der Haushaltsberatungen im Landtag hat die Gewerkschaft der Polizei (GdP) die InnenpolitikerInnen der LINKEN Fraktion im Landtag zu einem Gespräch eingeladen. Natürlich sind wir der Einladung gern nachgekommen und so besuchten wir heute die GdP in ihrer Geschhäftsstelle in Potsdam. Mit dabei waren der innenpolitische Sprecher, Hans-Jürgen Scharfenberg, die justizpolitische Sprecherin, Margitta Mächtog, der Medienpolitische Sprecher und Obmann im NSU-Untersuchungsausschuss, Volkmar Schöneburg, der Referent für Innenpoltik, Tino Henning, und ich. Auf Seiten der GdP begrüßte und der Landesvorsitzende Andreas Schuster mit den MitstreiterInnen Maria Dittrich, Timo Ritter, Frank Schneider und Michael Peckmann. weiterlesen

26. August 2016

Sommertour Anke Schwarzenberg

Naturschutz und Landschaftspflege standen im Mittelpunkt interessanter Gespräche die Anke Schwarzenberg bei ihrer Sommertour Mitte August zur Fischerei Timm nach Altfriedland und in den Nationalpark „Unteres Odertal“  nach Schwedt führte. Der Teichwirt Herr Timm berichtete nicht nur von den „Feinden“ die den Fischern den Lohn ihrer Arbeit streitig machen, sondern auch von den Erfolgen in der Zusammenarbeit  mit dem NABU bei der Landschaftspflege. Neben dem Stolz auf das Erreichte verwies Nationalparkleiter Herr Treichel vor allem auf die aktuellen Probleme die aus  den Plänen des Ausbaus der polnischen Oder entstanden sind ,bei denen er das Ziel eines Internationalen Landschaftsschutzgebietes durch Aktivitäten polnischer Behörden in weite Ferne gerückt sieht.

Marco Büchel: Traditionelle Landwirtschaft – Grundlage unseres Lebens

„Voll lecker und die Idee ist cool“ – so lautet der jüngste Eintrag im Kundenbuch der Milchtankstelle Steinbeck. Die  liegt ein paar Kilometer südlich von Bad Freienwalde und ist eine echte Rarität. Im gesamten Land Brandenburg sind solche Tankstellen an einer Hand abzählbar. Vor knapp einem halben Jahr von der Agrargenossenschaft „Höhe“ eG eröffnet, wird sie mittlerweile sehr gut angenommen. Frischer geht Milch kaum – klingt wie ein Werbespruch, ist aber wahr! Davon konnten sich Bettina Fortunato und Marco Büchel selbst überzeugen. Die modernen Automaten verraten jedoch nichts von den Problemen, mit denen die Landwirte der Genossenschaft zu kämpfen haben.

Regina Helbig und Nicole Winkelmann vom Vorstand zählten eine ganze Liste auf: Ausufernde Bürokratie in landeseigenen Betrieben, klimatisch bedingte Ernteausfälle, nur schleppende regionale Vermarktung der Produkte. Und dann die Sache mit der Milch ihrer weit über 500 Kühe:  Um zumindest kostendeckend zu produzieren müsste die Molkerei sie für 32 Cent/Liter aufkaufen. Der aktuelle Aufkaufpreis liegt weit darunter!  Auch das mit viel Medienaufwand verkündete „Milchpaket“ der Bundespolitik funktioniere nicht, weil es die Bedingungen, unter denen Landwirte produzieren  nicht berücksichtige. Eine Viehherde ist keine Industriehalle, in der einfach mal Maschinen auf- und abgebaut werden können. Trotzdem will die Agrargenossenschaft „Höhe“ an ihrer mit viel Leidenschaft betriebenen konventionellen Landwirtschaft und dem Dreiklang von „Boden- Pflanze – Tier“ festhalten.

Diana Bader auf SommerTour

Auch in diesem Sommer nutzt die Landtagsabgeordnete Diana Bader die Sommerpause in der parlamentarischen Arbeit, um verschiedene Einrichtungen in ihrem Wahlkreis und darüber hinaus zu besuchen, Kontakte zu schließen und mit den BürgerInnen ins Gespräch zu kommen. Dabei gewann sie viele neue Eindrücke, die in ihre parlamentarische Tätigkeit einfließen werden. Das Eine oder Andere hat sie bereits auf den Weg gebracht. Aber vieles steht noch in ihrem Notizblock, was Schritt für Schritt in Angriff genommen wird. Lesen Siehier, was Diana Bader den zwei Wochen erlebt hat. Zum Tagebuch der Sommertour.

Dr. Andreas Bernig: Gesundheitssystem rekommunalisieren und dem Gemeinwohl verpflichten

Der Landtagsabgeordnete begleitete die Landesgruppe der Linken im Bundestag bei ihrer Sommertour in Bad Belzig. Erste Station war die Therme in Bad Belzig. Geschäftsführer Dr. Christian Kirchner brachte einen Überblick über die Entwicklung seit 2012. Fazit: die Therme hat sich konsolidiert! Leider ist das Angebot noch zu wenig bekannt. Die Therme ist nach Bad Saarow das zweites Gesundheits- bzw. Reha Bad und kein Freizeitbad. Neu entwickelt habe man ein Angebot für pflegende Familienangehörige, das von den Krankenkassen zwar bezahlt aber wenig angeboten wird. Das müsse sich ändern.

Erstaunliche Übereinstimmung gab es bei der Bewertung des Gesundheitssystems. Die Privatisierung habe sich nicht bewährt. Es muss eine Rekommunalisierung geben und kommunale GmbHs müssten dem Gemeinwohl und nicht dem Unternehmen verpflichtet sein. Die Schließung der Geburtenstation war ein großer Fehler! Dr. Kirchner: Es gibt bei den Geburtenstationen nur zwei "rote Flecken" in Deutschland( länger als 30 Minuten zur Klinik fahren), das ist Potsdam Mittelmark und Sylt!" Ein aufschlußreicher Besuch, der uns in unser Gesundheitspolitik nur bestärkt hat!

 

19. August 2016

Anita Tack besucht die Gedenkstätte Ravensbrück

Am 19. August traf sich die Landtagsabgeordnete Anita Tack mit der Leiterin der Gedenkstätte Ravensbrück, Frau Dr. Insa Eschebach (links im Foto) und Verteterinnen der Lagergemeinschaft Ravensbrück in Fürstenberg, um über die Zukunft der Gedenkstätte und notwendige Unterstützungen aus dem politischen Raum und der Landesregierung dafür zu beraten. Die Frauen bedankten sich für meine Initiative zur finanziellen Untestützung der Landesregierung für weitere Investionenen in der Gedenkstätte. Die Landesregierung, federführend das von den Linken geführte Finanzministerium, hat dafür 350.000 Euro aus dem Mauerfonds zur Verfügung gestellt. Die Freude darüber ist vor Ort in der Gedenkstättte sehr groß, nun kann diese Grundfinanzierung mit weiteren Mitteln des Bundes verdoppelt werden.

 

 

16. August 2016

Bettina Fortunato und Marco Büchel: Ferienzeit in der Naturerlebnisstätte bei Lebus

Den ersten Besuch ihrer diesjährigen Sommertour machten Bettina Fortunato und Marco Büchel in der „Europäischen Naturerlebnisstätte“ auf den Oderbergen bei Lebus. In der herrlichen Umgebung kurz vor den Toren Frankfurts verbringen in dieser Woche Kinder und Jugendliche aus Flüchtlingsunterkünften in Voßberg und Bad Freienwalde einige Tage organisierter Ferienfreizeit. Die Mädchen und Jungen konfrontierten beide Landtagsabgeordnete auch sofort mit der wichtigsten Frage des Vormittags: Was soll ich auf mein nagelneues weißes T-Shirt malen – eine Giraffe oder doch lieber Rücknummer und Name der Weltfußballer Neymar bzw. Messi? Zwei Stunden später war die Farbe längst getrocknet und siehe da, die Jugendlichen hatten sich ganz traditionell entschieden.

Jens Lawrenz - er leitet im Auftrag der Kindervereinigung Seelow e.V. die Naturerlebnisstätte – berichtete, dass schon in wenigen Tagen die Ferienfreizeitangebote zu Ende gehen. Insgesamt gab es in diesem Jahr fünf Durchgänge, die sehr gut angenommen wurden. Ab dem Wochenende ist dann das traditionelle Künstler- Pleinair auf den Lebuser Oderbergen zu Gast, bei dem sehr viele polnische Künstler dabei sein werden. Seit genau zwei Jahren betreibt die Kindervereinigung Seelow die „Europäische Naturerlebnisstätte“ Lebus und rettete so die in der Region einmalige Einrichtung vor weiterem Verfall. Stück für Stück werden die über viele Jahre längst fälligen Reparaturen und Instandhaltungsarbeiten jetzt erledigt. Auch außerhalb der Ferien herrscht in der Erlebnisstätte reger Betrieb: Das Team um Jens Lawrenz organisiert nicht nur Naturwanderungen in die nähere und weitere Umgebung, sondern bietet auch Familienworkshops unterschiedlicher Thematik sowie spezielle Wandertage für Schulen Ostbrandenburgs an. Häufig sind auch deutsch-polnische Jugendgruppen zu Gast. Außerdem realisiert es Projekte mit verschiedenen Jugendhilfeträgern.

Andrea Johlige: Eine Streifenfahrt mit der Polizei des Havellands

In der aktuellen gesellschaftlichen Sitation, in der die Angst vor Kriminalität in der Bevölkerung steigt und immer öfter zu hören ist, dass Menschen sich nicht mehr sicher fühlen, wird Polizeiarbeit immer öfter Thema im öffentlichen und politischen Diskurs. Leserinnen und Leser dieses Blogs wissen, dass ich es immer ganz genau wissen will und mich am liebsten aus erster Hand informiere. Und so reifte der Gedanke, mir Polizeiarbeit direkt vor Ort anschauen zu wollen. Meine Anfrage beim Leiter der Polizeiinspektion Havelland, Herrn Gündel, ob es möglich wäre, einen Nachmittag bzw. Abend lang eine Polizeistreife zu begleiten wurde positiv beschieden. Und so fand ich mich gestern, pünktlich um 16 Uhr im Polizeievier in Nauen ein. Vereinbart war, dass ich bis 22 Uhr “Dienst” tue. Aber es sollte anders kommen. weiterlesen

16. August 2016

Diana Bader besucht das Frauenzentrum Cottbus e.V. "Lila Villa"

Während meiner Sommertour besuchte ich heute das Frauenzentrum Cottbus e.V. "Lila Villa". Dort wurden wir von der Cottbuser Gleichstellungsbeautragten, Sabine Hieckel, und den Mitarbeiterinnen des Frauenzentrums recht herzlich begrüßt. Das Frauenzentrum engagiert sich, unter dem Motto "Bildung-Begegnung-Beratung", für die politische und pädagogische Bildungsarbeit mit Mädchen, Frauen und Familien. Lila Villa ist offen für Besucherinnen und Besucher in unterschiedlichen Lebenslagen und mit verschiedenen Interessen. Frau Hanka Lindner (Geschäftsführerin) berichtete von der Arbeit im Frauenzentrum sowie Aktionen und Projekten, die hier mit den Frauen durchgeführt werden. Hier gibt es z.B. das Projekt "MIA" - Mädchen in Aktion, Schreibwerkstatt "Wortfenster", verschiedene tolle Kursangebote, das Lilalädchen, Frauencafé Internationale, viele interessante Bildungsangebote, Lesungen, Ausstellungen usw. Besonders beeindruckend ist die Zusammenarbeit zwischen dem Lokalen Bündnissen für Familie, den Frauenverbänden, Unternehmen usw. Kurzum: Weiter so

11. August 2016

Unterwegs durch den Barnim

Während andere Leute ihren Urlaub genießen, sind unsere Barnimer Abgeordneten Margitta Mächtig und Ralf Christoffers unterwegs in ihrem Landkreis, um mit Bürgerinnen und Bürgern ins Gespräch zu kommen. Margitta Mächtig berichtet vom Auftakttag: "Mit großer Besetzung, das heißt mit Ralf Christoffers, mit dem Fraktionsvorsitzenden im Kreistag, Lutz Kupitz, unserem Kreisvorsitzen­den und stellv. Landesvorsitzenden, Sebastian Walter und mit tatkräftiger Unterstützung meiner Mitarbeiterin, Petra Bochow und Vlad, einem russischen Studenten, traf ich mich auf dem Erzberger Platz in Finowfurt, wohin wir zum Pressegespräch eingeladen hatten.

Frau Peterson von der MOZ Eberswalde besuchte uns und wir sprachen über das Anliegen unserer Sprechstunde unter freiem Himmel (die wir seit 2000 durchführen), auch SufH genannt, und die großen und kleinen Probleme, die die Barnimerinnen und Barnimer, aber auch die Brandenburgerinnen und Brandenburger beschäftigen." Ausführliche Berichte von den einzelnen Staionen und zahlreiche Fotos finden sich in Mächtigs Online-Tagebuch.

7. August 2016

Andrea Johlige: Gedenkstätte Belower Wald

Da ich in der Nähe zu tun hatte, habe ich mir heute die Gedenkstätte Belower Wald bei Wittstock angeschaut. In diesem Waldstück lagerten im April 1945 mehr als 16.000 Häftlinge des KZ Sachsenhausen. Sie wurden auf dem Todesmarsch hierher getrieben und mussten mehrere Tage weitgehend ohne Versorgung und Schutz vor Witterung hier ausharren, bevor sie weiter getrieben wurden. Viele verloren hier ihr Leben. Diejenigen, die die Tortur überlebten, wurden im Raum Parchim wenige Tage später befreit.

Die Häftlinge bauten sich notdürftig Unterstände aus Draht und Zweigen oder gruben Erdlöcher zum Schutz vor der Witterung. Und sie hinterließen Spuren an Bäumen. Se kratzten in ihrer Not Rinde von den Bäumen, zerkleinerten diese und kochten daraus einen Brei, den sie zu sich nahmen. Und es finden sich an vielen Bäumen noch heute zu sehende Zeichnungen, Buchstaben, Zahlen und Inschriften, die in die Rinde geritzt wurden. weiterlesen

2. August 2016

Johlige tourt durch Potsdam-Mittelmark

Am 28. Juli war unsere Abgeordnete Andrea Johlige in Potsdam-Mittelmark unterwegs und besuchte unter anderem das Infocafé “Der Winkel”. Ihren Tag dokumentiert Johlige auf ihrem Blog: "Der erste Weg führte mich nach Bad Belzig ins Infocafé. Es kämpft seit 1998 für Weltoffenheit und Toleranz in der Stadt, kümmert sich um Geflüchtete und organisiert die Vernetzung flüchtlingspolitisch Aktiver. Wir sprechen vor allem über aktuelle Fragen der Flüchtlingspolitik und die Entwicklungen in der Neonaziszene von Bad Belzig und Potsdam-Mittelmark. Es wurde deutlich, dass die Arbeit der extremen Rechten merklich zugenommen hat und vor alem die NPD in Bad Belzig und Umgebung starke Aktivitäten entfaltet.

Einige anwesende Jugendliche sprachen von einer starken Bedrohungskulisse gegen Aktive in der antifaschistischen und der Arbeit mit Geflüchteten. Auch dasInfocafé ist immer wieder Ziel von Angriffen (eingeschlagene Scheiben, Angriffe mit nicht zugelassenen Böllern…). Und auch BersucherInnen wurden bereits angegriffen. Es braucht in Bad Belzig Mut, sich klar zu positionieren. Ich habe im Gespräch Unterstützumg wo immer nötig und möglich angeboten, in dem Wissen, dass Politik da nur wenig tun kann. Am Ende kommt es darauf an, im Ort ein Klima zu schaffen, wo rassistische und Gewalt gegen antifaschistisch Aktive geächtet ist. Das braucht langen Atem und viele Menschen vor Ort, die bereit sind, daran zu arbeiten." Weiterlesen...

Tradition verpflichtet – Dr. Hans-Jürgen Scharfenberg grillt für den Kindertreff Am Stern

Bild: Christel Köster

Am letzten Schultag lud der Landtagsabgeordnete, Dr. Hans-Jürgen Scharfenberg, die Kinder des Kindertreff Am Stern traditionell zum Mittag ein. Die Grillwürste, gebratenen Zucchini und Grillkäse gingen weg wie warme Semmeln. Spontan machten die Kinder den Platz vor ihrer Einrichtung zum Musikplatz.

Seit Bestehen der Einrichtung unterstützt Hans-Jürgen Scharfenberg den Kindertreff, organisiert Spender für die Ferienfahrten, überrascht die Kinder mit kleinen Geschenken und ist ein gern gesehener Gast zu Festen und Feiern im Haus. Der Kindertreff unterstützt umgekehrt die Arbeit des Landtagsabgeordneten, so z. B. durch seine aktive Teilnahme zum jährlichen Kinderfest vor dem Wahlkreisbüro.

Träger der Einrichtung ist das Sozialtherapeutische Institut Berlin-Brandenburg, unter Leitung von Annelie Dunand. Das STIBB e.V. ist als landesweit anerkannter freier und gemeinnütziger Träger der Jugendhilfe in Brandenburg seit 1991 im Bereich des präventiven und intervenierenden Kinderschutzes, der Erziehungs- und Familienberatung, der Opferhilfe und der Multiplikatorenarbeit tätig.

20. Juli 2016

2. Frauenstammtisch in Bad Liebenwerda von Diana Bader

Unser 2. Frauenstammtisch fand am 20. Juli 2016, an einem lauen Sommerabend, unter einem Kirschbaum statt. In gemütlicher Runde verbrachten wir Frauen und Mädchen, in jeder Altersgruppe, wunderschöne Stunden miteinander. Neben einem sehr leckeren Buffet gab es auch sehr entspannende, lustige, aber auch sehr konstruktive Gespräche. Ein großes Dankeschön an alle Köchinnen, die für die kulinarischen Genüsslichkeiten sorgten. Kurzum: Es war ein unvergesslich schöner Ausklang des letzten halben Jahres oder ein perfekter Einklang in eine hoffentlich erholsame Sommerzeit. Der nächste Frauenstammtisch folgt.

20. Juli 2016

Isabelle Vandré überreicht Spende

Aus der Kategorie: Weil antifaschistische und antirassistische subkulturelle Jugendprojekte notwendig sind!

Vor knapp drei Monaten spendete ich die ersten 750 Euro der Diätenerhöhung des Landtages Brandenburges dem JWP Mittendrin in Neuruppin, heute konnte ich nun die Summe aus dem 2. Quartal übergeben. Meine Wahl fiel auf das Jünge Bündnis Schwedt, eine Gruppe aus 15 bis 25 Schüler_innen, die sich in Schwedt für und mit Geflüchteten engagieren. Gerade jetzt, da europaweit ein Erstarken rechter Parteien und Strukturen zu verzeichnen ist, machen Initiativen wie das Junge Bündnis Schwedt Mut und animieren zum nach- und mitmachen. Mit der Spende möchte ich meine Anerkennung für die selbstorganisierte Arbeit der Jugendlichen zum Ausdruck bringen.

Ihr seid selbst in antifaschistischen, antirassistischen Initiativen aktiv und würdet euch über eine Spende freuen? Dann meldet euch einfach bei mir, stellt euch vor und vielleicht erhaltet auch ihr bald von mir eine Unterstützung. Wer die Spende für Juli, August und September erhält steht jedoch schon fest.

17. Juli 2016

Andreas Bernig beim Rathausreport der Linken in Werder (Havel)

Kommunale- und Landesebene Hand in Hand

Sehr interessiert zeigten sich die teilnehmenden Werderaner BürgerInnen, die zum Rathausreport in die Gaststätte „Zum Scharfrichter“ kamen. Sie verfolgten mit Interesse die Ausführungen der Fraktion in Auswertung der Werderaner Stadtverordnetenversammlung (SVV) und die Anregungen der anderen Gesprächspartner. Wie nicht anders zu erwarten, standen die gefassten Beschlüsse der Stadtverordneten zum weiteren Verfahren des Thermenbaus im Mittelpunkt des politischen Frühschoppens. Weitere Themen bildeten der soziale Wohnungsbau in Werder und die Altanschließerproblematik, die auch auf der letzten Landtagssitzung eine Rolle spielte. In Anwesenheit des Landtagsabgeordneten, Dr. Andras Bernig und des durch die Linken mit 86,9 %, der Stimmen gewählten Landratskandidaten, Klaus-Jürgen Warnick, wurden diese Themen in einem fast 2-stündigen Gespräch sehr ausführlich debattiert. Die Fraktionsvorsitzende, Renate Vehlow und die stellvertretene Fraktionsvorsitzende, Dr. Gabriele Janke, erläuterten den Anwesenden das auf der letzten SVV beschlossene BlütenTherme Interessenbekundungsverfahren mit den Fortführungsvarianten und das damit zusammenhängende Abstimmungsverhalten der Linken auf der Sitzung. Die Linke stimmte für eine Interessenbekundungsverfahren, dass Verkauf und Pacht vorsieht.

Das Mitglied, des Landtages, Dr. Andreas Bernig, beantwortete die Frage einiger BürgerInnen aus Werder, die Anfang Juli vom WAZV-Wasser- und Abwasserzweckverband Werder-Havelland einen Ablehnungsbescheid auf Ihren Antrag auf Rückerstattung des Anschlussbeitrages erhalten haben.  „Unbedingt gegen diesen Bescheid innerhalb eines Monats Widerspruch einzulegen.“, so das Mitglied des Landtages. Weiterhin ging er auf das Verhalten der Linken im Landtag ein, die sich von Anfang an gegen die Erhebung eines Altanschließerbeitrages ausgesprochen haben, aber letztendlich mit ihrer Meinung nicht durchsetzen konnten. Jetzt müssen sie als Koalitionspartner die Suppe mit auslöffeln.“ Unbedingt ist die Teilnahme der betroffenen Bürger an der nächsten WAZV-Verbandsversammlung am 01. September 2016 zu gewährleisten. Auf dieser wird diese Problematik eine Rolle spielen, so die Abgeordnete Renate Vehlow. Mit seinen großen Erfahren als ehemaliger Landesvorsitzender des Mieterbundes brachte sich der Landratskandidat aus Kleinmachnow, Klaus-Jürgen Warnick, in die Diskussion ein und erhielt durch die anwesenden BürgerInnen dafür große Anerkennung. Den Kleinmachnowern ist es durch eine gute Organisation der Betroffenen gelungen, dass sie im Altanschließerstreit, in großer Mehrheit Widersprüche eingelegt hatten oder auch die Bezahlung verweigerten. So konnten die Bescheide in diesen Fällen aufgehoben werden und durch die finanzielle Reserve, die der Verband dafür angelegt hat, die Altanschließer Beiträge zurückerstattet werden. Nun wird dort überlegt, ob auch die Betroffenen, die "in Treu und Glauben" ihren Beitrag widerspruchslos entrichtet haben, eine Rückerstattung erhalten. Auf die Bewertung einer Bürgerin aus Werder zum bezahlbaren Wohnungsbau: „In Werder werden nur Luxuswohnungen gebaut“, antworte die Fraktionsvorsitzende der Linken, Renate Vehlow: “Werder besitzt auf diesem Gebiet Nachholbedarf und die LINKE unterbreitet jedes Jahr in der Haushaltsdiskussion dazu entsprechende Vorschläge, die aber keine Mehrheiten in der SVV Werder finden. Anders in Kleinmachnow, so unser linker Landratskandidat, Klaus Jürgen Warnick. Der soziale Wohnungsbau findet in Kleinmachnow fruchtbaren Boden, denn die Gemeinde bereitet Beschlüsse vor, die eine bezahlbare Miete von 7,50 Euro bis 8,50 Euro pro m² für die 130 neu zu errichtenden Wohnungen der gewog-gemeindliche Wohnungsgesellschaft Kleinmachnow mbH gewährleisten soll.